Kirchlengern aktiv an der Vorbereitung beteiligt | Imagekampagne für die Feuerwehr 31.01.2017

Auch die Gemeinde Kirchlengern ist dabei, wenn die Freiwilligen Feuerwehren des Landes Nordrhein-Westfalen ab dem 31. Januar 2017 mit einer groß angelegten Image- und Personalwerbekampagne in die Offensive gehen. Die Kampagne ist aus dem Projekt „Feuerwehrensache“ aus dem Jahre 2013 entstanden. Angedacht sind u.a. eine Kampagnen-Website für alle an der Feuerwehr interessierten

Gemeinsam geben wir alles
Gemeinsam geben wir alles
Für jeden ist etwas dabei: Lars Petring, Susan Becker, Jan-Wilhelm Busse, Marvin Becker und Manuel Anft (von links) zeigen die Vielfalt der Feuerwehrarbeit.

Personen (Zielgruppen sind Männer und Frauen zwischen 18 und 45 Jahren, Menschen mit Migrationshintergrund, Studenten/Azubis, Arbeitgeber und Jugendliche), Nutzung von Social-Media-Kanälen für eine intensive Kommunikation, Plakataktionen auf rund 2.000 Flächen sowie Einzelplakatierung, persönliche Anschreiben an den in Frage kommenden Personenkreis. Die Freiwillige Feuerwehr soll dadurch bei der Werbung neuer Mitglieder unterstützt werden, um den Effekten des demografischen Wandels zuvorzukommen oder sie, wo sie bereits erkennbar sind, zu kompensieren.

Kirchlengerns Wehrführer Frank Rieke und sein Führungsteam haben sich bereits aktiv an den Vorbereitungen beteiligt. Verschiedene Aktionen und Präsentationen befinden sich in der Planung. Rieke: „Wir hoffen und freuen uns auf viele neue Mitglieder.“ Nachhaltige Unterstützung erfährt er dabei von Bürgermeister Rüdiger Meier, dem als Wehrführer in der Stadt Bünde natürlich auch die Feuerwehr seiner Gemeinde am Herzen liegt, zumal es bereits erste Personalprobleme am Standort Kirchlengern-Zentrum geben soll, dem Standort mit den zweithöchsten Einsatzzahlen. Das sei also keine Dornröschen-Wache“. Meier in einem Interview mit der Neuen Westfälischen: „Die haben schon viel zu tun und dafür zu wenig Personal. Das müssen wir ändern. Da darf man die Feuerwehr nicht alleine lassen. Rat, Verwaltung und Bürgermeister sind gefragt, sich für ihre Feuerwehr einzusetzen. Wir müssen gemeinsam Menschen zwischen 18 und 45 dafür begeistern, aktiv in der Feuerwehr ihrer Heimatgemeinde mitzuarbeiten“